64 SPIEGELUNGEN  

(2001)
30×30 cm (2,40m²), SW-Fotos (Handabzüge) auf Graupappe
Spiegelungen im Berliner Stadtraum, die mit „bloßem Auge“ kaum als verwirrend wahrgenommen werden würde. Das Auge würde zur Orientierungsunterstützung des Gehirns das Motiv sofort in seine Bestandteile zerlegen, eins nach dem anderen „scharfstellen“ und dann erst zur Erkennung weitergeben. Mit den Mitteln der Fotografie hingegen wird dieser Augenblick unterschiedslos  „zusammengeschmolzen“. Die nun sichtbaren Überlagerungen, Durchdringungen und Schichtungen scheinen die Stadt  gewissermaßen aufzulösen. Dieser Eindruck wird noch verstärkt von einem Gespinst, mit welchem die Bilder sowohl inhaltlich als auch formal überzogen sind.

 

 

 

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